Entwicklungspolitische Zusammenarbeit
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Hilfe für Afrika
(© dpa)
Die seit der Unabhängigkeit Botsuanas 1966 bestehende bilaterale Zusammenarbeit hat zum Ziel, die Nutzung der natürlichen Ressourcen und des wirtschaftlichen Potentials Botsuanas zu fördern. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt in der Armutsbekämpfung und in der beruflichen Bildung.
Die 2007 ausgelaufene, entwicklungspolitsche Zusammenarbeit beruhte auf folgenden Abkommen:
Rahmenabkommen vom 01.02.1974 über die Entsendung von Freiwilligen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED)
Abkommen vom 03.10.1974 über die Technische Zusammenarbeit
Die zeitliche Begrenzung der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit ergibt sich aus der Statusänderung Botsuanas.
Seit 2001 ist das Land als „middle income country“ eingestuft; damit entfällt die Entwicklungshilfe.
Regionale Zusammenarbeit mit der Southern African Development Community (SADC)
Es gehört zum politischen Bekenntnis der G-8 wie auch der EU, die Bildung von Regionalorganisationen zu unterstützen. ...
SADC (Southern African Development Community)
Akteure der Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit
Im Rahmen der technischen und personellen Zusammenarbeit unterstützt die Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Partnerländer, Institutionen und lokale Organisationen bei der Umsetzung ihrer eigenen Projekte und Programme durch Entsendung von Experten in Projekte und Organisationen im Gastland. Sie sucht die Leistungsfähigkeit der Individuen und ihrer Organisationen durch Übertragung oder Mobilisierung von Kenntnissen und Methoden und deren verbesserter Anwendung zu erhöhen und am Aufbau leistungsfähiger Strukturen und Institutionen mitzuwirken.
Die Durchführung der Finanziellen Zusammenarbeit obliegt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit Sitz in Frankfurt. Die Bank übernimmt Aufgaben und Funktionen im Rahmen der Wirtschaftspolitik. Auf der einen Seite fördert sie in Deutschland Wirtschaft und Individuen durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten. Auf der anderen Seite vergibt sie seit den sechziger Jahren im Namen und auf Rechnung der Bundesregierung Kredite und Zuschüsse im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit.
Am 1. Januar 2011, vereinigten sich die drei Hauptakteure, (GTZ,DED und KfW) zur
GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit
Die Grundsätze der Entwicklungspolitik werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) festgelegt, welches diese Politik gegenüber dem Bundestag und den parlamentarischen Ausschüssen wie auch in der Bundesregierung vertritt. Ferner finanziert und koordiniert es die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Politische Stiftungen
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(© FES)
Die einzige deutsche Politische Stiftung in Botsuana ist die Friedrich Ebert Stiftung.
Die deutschen politischen Stiftungen stellen ein besonderes Element der deutschen Zivilgesellschaft dar. Ihre Aufgabe besteht darin, politische Bildung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowohl in Deutschland als auch im Ausland zu fördern. In Deutschland existieren zur Zeit fünf große Stiftungen, die den im Bundestag vertretenen Parteien nahe stehen, jedoch mehr oder weniger unabhängige Institutionen sind. Mit ihren Auslandsbüros arbeiten die Stiftungen vorwiegend mit Vertretern aus Politik, Gewerkschaften, Medien und Institutionen der Zivilgesellschaft in den Gastländern zusammen und fördern auch einen regionalen Austausch.
Friedrich-Ebert-Stiftung Botsuana